Nicht selten wird der Erfolg von PR-Aktivitäten anhand sogenannter „Platzierungen“ in Printmedien, am liebsten in F.A.Z., Handelsblatt & Co. bewertet. Natürlich sind Veröffentlichungen in Printmedien grundsätzlich eine gute Sache. Aber sie sind nicht alles – und schon gar nicht immer die beste Lösung oder die mit dem höchsten Nutzen. Geht es um PR-Erfolg, dann sind in Zeiten eines deutlich veränderten #Mediennutzungsverhaltens Online-Kommunikationskanäle gegenüber Print schon längst als (mindestens) gleichwertig anzusehen.


Es ist schon seltsam: Obwohl sich die Medien- und Kommunikationslandschaft in den zurückliegenden etwa 20 Jahren dramatisch verändert hat, messen nicht wenige Vorstände, CEOs und Geschäftsführer den Erfolg der PR-Aktivitäten in erster Linie an der Anzahl der Veröffentlichungen in den überregionalen Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazinen. Die Erwartung ist, möglichst oft in F.A.Z., Handelsblatt & Co. zu erscheinen, wobei Erwähnungen und Zitate im redaktionellen Umfeld meist nicht reichen. Es sollten schon mehr oder weniger größere Artikel und auch Gastbeiträge sein.

Diese Erwartung übersieht (a) einen Grundsatz journalistischer Arbeit, zudem (b) wie sehr der rasante Anstieg der Internetnutzung und der Aufstieg von Social Media das Mediennutzungsverhalten der Menschen verändert haben und schätzt (c) den Nutzen von Print- und Online-Veröffentlichungen falsch ein.

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