„Jeder kennt sie, keiner mag sie: Tätigkeiten, Themen und Notwendigkeiten, die Kommunikatoren den Alltag erschweren”, leitet die Zeitschrift „pressesprecher” einen Beitrag über den „Schwarzbrot-Faktor” in der Unternehmenskommunikation ein. Zwei davon möchte ich hier kurz aufgreifen.

Da sind zunächst die Abstimmungsschleifen:

In der Tat: Abstimmungsschleifen kennt tatsächlich jeder. Und mögen tut sie auch keiner. Gleichzeitig kommt keiner um sie herum. Das traurige an Abstimmungsschleifen ist: Am Ende ist nicht nur „nichts mehr, wie es war”. Am Ende ist die „finale Version” von was auch immer häufig deutlich schlechter als alles, was war, bevor die Schleifen gedreht wurden.

Die zweite unliebsame PR-Aufgabe, die ich aufgreifen möchte, ist die „Nachfassaktion”:

Die Nachfassaktion ist nicht nur unliebsam, im Grunde gehört sie sich nicht. Das Hinterhertelefonieren bei Pressemeldungen gehört zu den PR-Tätigkeiten, von denen man in der Regel die Finger lassen sollte. Leider gehört die Vorstellung, man müsse ja wohl nur mal richtig „nachfassen”, um das Thema xy in der Presse zu „platzieren”, zu den Evergreens von CEO-Irrtümern.

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