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	<title>NM Hammersen und Partner</title>
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		<title>Bei Apotheken-Webseiten ist viel Luft nach oben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2022 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Apotheken-Webseiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland gab es Ende 2021 18.461 Apotheken. Ob all diese Apotheken eine Webseite haben, ist nicht gewiss, es kann aber mit gutem Grund angenommen werden, dass es bei den meisten der Fall ist. Bei einer intensiveren Beschäftigung mit der Art und Weise, wie sich Apotheken im Internet präsentieren, drängt sich einem schon bald der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland gab es Ende 2021 18.461 Apotheken. Ob all diese Apotheken eine Webseite haben, ist nicht gewiss, es kann aber mit gutem Grund angenommen werden, dass es bei den meisten der Fall ist. Bei einer intensiveren Beschäftigung mit der Art und Weise, wie sich Apotheken im Internet präsentieren, drängt sich einem schon bald der Eindruck hochgradiger Austauschbarkeit auf. Individuell gestaltete Webseiten sind eine rare Ausnahme. Die <strong>überwiegende Zahl von Apotheken-Webseiten ist durch einen Standardaufbau, durch Standarddesigns und Standardinhalte geprägt</strong>. Das erzeugt natürlich weniger Aufwand, leistet aber keinen Beitrag zu dem, was auch die Kommunikation einer Apotheke leisten muss: <strong>Differenzierung im Wettbewerb</strong> herstellen. Warum ist das wichtig?</p>



<span id="more-2064"></span>



<h3 class="wp-block-heading">Kritische Erfolgsfaktoren für die Apotheke</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ortsbesichtigung: eine deutsche Mittelstadt, rund 28.000 Einwohner, in Hessen. In der Haupteinkaufsstraße gibt es auf rund 400 m vier Apotheken &#8211; und das sind nicht in einzigen am Ort. Sie bieten im Wesentlichen die gleichen Produkte zu nahezu identischen Preisen, ihre Ladengestaltung ist ähnlich, ihre Schaufenstergestaltung &#8211; und eben auch ihre Webseiten &#8211; sind es auch. Allein diese Konstellation, die als durchaus typisch für die Apothekenlandschaft in Deutschland anzusehen ist, verdeutlicht, wie wichtig es ist, <strong>sich als Apotheker mit der Frage zu beschäftigen, warum Kunden eigentlich zu ihm kommen sollen</strong>. Bei der Beantwortung dieser Frage sollten zwei Aspekte in den Fokus gerückt werden: <strong>Beratung und der menschliche Faktor</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehen wir uns das etwas genauer an: Die Aufnahme des „Medikationsmanagement“ in die Liste der pharmazeutischen Tätigkeiten soll den selbstgesetzten institutionalisierten Anspruch der Apothekerschaft in Sachen heilberufliche Beratung unterstreichen. Sie ist als „zentrale Dienstleistung” für das Selbstverständnis der öffentlichen Apotheke konstitutiv. Gleichzeitig steht Beratung auch bei den Kunden ganz oben auf der Erwartungsliste. Laut Gerhard Riegls Untersuchung zu den Erfolgsfaktoren in der Apotheke sind das Wichtigste ranggleich die <strong>pharmazeutische Beratung</strong> (= persönliche Beratung, Zuhören, Ratschläge, pharmazeutisches Wissen) sowie die <strong>Menschlichkeit und Teamqualität</strong> (vgl. Riegl, 51).</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Team und Chef/Chefin sind das Einzigartigste in der Apotheke.</strong> Der Auftritt des Apothekenteams beim Kunden und kundenorientierte pharmazeutische Beratung müssen noch mehr als bisher als strategisch wichtige Erfolgsfaktoren eingestuft werden”, so Riegl (vgl. Riegl, 125).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Inhalte von Apotheken-Webseiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erfolgsfaktoren müssen auch im Zentrum der Apotheken-Kommunikation stehen. Aber tun sie das auch? Die Betrachtung vieler Apotheken-Webseiten lässt hier Zweifel aufkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weit überwiegende Zahl der Webseiten von Apotheken sind in der Regel von <strong>Standardinhalten</strong> (bereitgestellt bspw. über „Wort &amp; Bild” oder „Prinz 5”) geprägt, die sich mehr oder weniger identisch auf zig anderen Webseiten wiederfinden. Dabei handelt es sich um unzählige Beiträge zu Gesundheits- und Wellnessthemen von A wie „Aids/HIV” bis Z wie „Zahnpflege”. Daneben finden sich gelegentlich überbordende Aufzählungen von „Services &amp; Diensten” (bis zu über 40), die den Leser eher mit einem Fragezeichen zurücklassen. Bei der Bewerbung von Sonderangeboten oder Hinweisen auf das „Produkt des Monats” ist es zweifelhaft, ob der (potentielle) Kunde sich sogleich auf den Weg in die Apotheke macht, weil das Medikament XY gerade im Sonderangebot ist oder gar den Status „Produkt des Monats” erhalten hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem mit derlei Inhalten ist nicht, dass sie grundsätzlich falsch sind, sie leisten nur keinen wirklichen Beitrag zur Differenzierung, weil sie <strong>statt der Apotheke selbst Medikamente und Gesundheitsthemen in den Fokus rücken &#8211; und beides ist nun einmal austauschbar. Die Apotheke als Ort der pharmazeutischen Beratung und Dienstleistung ist es nicht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die Aussage „Team und Chef/Chefin sind das Einzigartigste in der Apotheke” verwundert es, <strong>wie stiefmütterlich oft mit der Vorstellung des Teams umgegangen wird</strong>. Es kommt durchaus nicht selten vor, dass das Team überhaupt nicht vorgestellt wird, oder es wird nur ein Gruppenfoto ohne weitere Erläuterungen gezeigt, oder es werden nur Namen und Funktion aufgezählt, ohne Bilder der Protagonisten. Sind letztere vorhanden, darf in vielen Fällen bezweifelt werden, dass sie von <strong>professionellen Fotografen</strong> stammen. Gerade auch die Kosten für professionelle Bilder sollte man aber nicht scheuen. Sie machen einen deutlichen Unterschied aus, den man sehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Vorstellung des Apotheken-Teams aussehen kann, zeigt das Beispiel der <a href="https://altstadt-apotheke-fulda.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altstadt-Apotheke in Fulda</a> (Ausschnitt).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://altstadt-apotheke-fulda.de/ueber-uns/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1030" height="696" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-1-1030x696.jpg" alt="Altstadt-Apotheke Fulda_Über uns" class="wp-image-2035" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-1-1030x696.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-1-300x203.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-1-768x519.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-1-705x476.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-1.jpg 1389w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der menschliche Faktor spielt noch in anderer Hinsicht eine wichtige Rolle, allerdings nicht mit Blick auf Kunden, sondern hinsichtlich der <strong>Mitarbeiter- und Nachwuchsentwicklung</strong>. Eine <strong>Rubrik „Karriere”</strong> sucht man auf sehr vielen Webseiten vergeblich. Wenn sie mal vorhanden ist, haben wir es mit der sprichwörtlichen Ausnahme zu tun, die die Regel bestätigt. Hier wird viel Potential verschenkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie eine „Karriere”-Seite aussehen kann, zeigt ebenfalls die <a href="https://altstadt-apotheke-fulda.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Altstadt-Apotheke in Fulda</a> (Ausschnitt).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://altstadt-apotheke-fulda.de/karriere/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1030" height="745" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-2-1030x745.jpg" alt="Altstadt-Apotheke Fulda_Karriere" class="wp-image-2037" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-2-1030x745.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-2-300x217.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-2-768x555.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-2-705x510.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Altstadt-Apotheke-Fulda-2.jpg 1249w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dass so eine Seite durchaus etwas „bringt”, zeigen die Erfahrungen, die Apotheker Justus Schollmeier gemacht hat, seit die Webseite Mitte 2020 freigeschaltet wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Schollmeier, der die Apotheke 2017 übernahm, keinen einzigen Bewerber für ein Praktisches Jahr. „Seit wir die neue Webseite haben, haben sich insgesamt vier Pharmazeuten im Praktikum beworben. Zusätzlich kamen noch unzählige Schulpraktikanten, einige PKA-Azubis- und auch zwei PTA-Bewerber hinzu”, berichtet Schollmeier. Das sei in Zeiten von Fachkräftemangel eine sehr gute Ausbeute.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Alle vier PJ-Bewerber wiesen darauf hin, dass ich <strong>als einzige Apotheke im Umkreis eine individuelle und moderne Webseite habe und sie deswegen auf mich aufmerksam wurden</strong>. Jetzt muss man wissen, dass PJler eine Seltenheit bei uns in Fulda sind, da die Universitäten Frankfurt, Marburg und Würzburg alle 100 km entfernt sind, es mehr als 30 Apotheken in Fulda gibt, ein Jahrgang etwa 60 Absolventen hat und in seltenen Fällen beide PJ-Hälften in einer Offizin-Apotheke absolviert werden. Krankenhäuser, Industrie, NGO‘s und Forschung locken die jungen Leute. Mein Fazit ist also: <strong>Apotheken müssen digital sichtbar sein und auf ihre Individualität, Stärken und Leistungen setzen</strong>”, resümiert Schollmeier.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Junge Menschen läsen heute keine Anzeigen mehr in der Tages- oder Fachzeitung, wenn sie auf Jobsuche seien. Sie gingen ins Internet und googelten. Mit der Webseite habe er daher den Fokus nicht auf einen Webshop gesetzt, sondern sehe sie als Visitenkarte für zukünftige Mitarbeiter. „Die Frage ‚Wer oder was ist die Altstadt-Apotheke am Markt und was bietet sie mir?’ wird damit hoffentlich beantwortet”, so Schollmeier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gestaltung von Apotheken-Webseiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie die Inhalte ist auch die Gestaltung von Apotheken-Webseiten hochgradig austauschbar. Es spielt praktisch keine Rolle, welcher Apothekenkooperation eine Apotheke angehört (wenn sie einer angehört) oder für welche Lösung von Webseiten-Anbietern sie sich entschieden hat: <strong>Standard ist Trumpf</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gängige Lösungen sind (ohne Anspruch auf Vollzähigkeit) die Templates <strong>von „Wort &amp; Bild”</strong>:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.aukamm-apotheke-wiesbaden.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1030" height="516" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-1-1030x516.jpg" alt="Apotheke Bsp. 1" class="wp-image-2039" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-1-1030x516.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-1-300x150.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-1-768x385.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-1-705x353.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-1.jpg 1474w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">…<strong>von Noweda</strong>:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://ihreapotheken.de/apotheke/apotheke-neue-mitte-bochold-essen-45356-87985" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="853" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-2-1030x853.jpg" alt="Apotheke Bsp. 2" class="wp-image-2040" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-2-1030x853.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-2-300x248.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-2-768x636.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-2-705x584.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-2.jpg 1133w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.preute-apotheke.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="593" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-3-1030x593.jpg" alt="Apotheke Bsp. 3" class="wp-image-2041" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-3-1030x593.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-3-300x173.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-3-768x442.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-3-705x406.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-3.jpg 1416w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">…<strong>von Apozin</strong>:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.schwanen-apotheke-koeln-porz.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="520" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-4-1030x520.jpg" alt="Apotheke Bsp. 4" class="wp-image-2042" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-4-1030x520.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-4-300x151.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-4-768x388.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-4-1536x775.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-4-1500x757.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-4-705x356.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-4.jpg 1860w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">…<strong>von Pharmaline IT Service</strong>:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.meine-hansa-apotheke.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="520" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-5-1030x520.jpg" alt="Apotheke Bsp. 5" class="wp-image-2043" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-5-1030x520.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-5-300x151.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-5-768x388.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-5-1536x775.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-5-1500x757.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-5-705x356.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-5.jpg 1853w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.braunsfelder-apotheke.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="543" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-6-1030x543.jpg" alt="Apotheke Bsp. 6" class="wp-image-2044" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-6-1030x543.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-6-300x158.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-6-768x405.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-6-1536x809.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-6-1500x790.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-6-710x375.jpg 710w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-6-705x371.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-6.jpg 1758w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.adler-apotheke-koeln.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="517" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-7-1030x517.jpg" alt="Apotheke Bsp. 7" class="wp-image-2045" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-7-1030x517.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-7-300x151.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-7-768x386.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-7-1536x771.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-7-1500x753.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-7-705x354.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-7.jpg 1858w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">…<strong>von Sunprice Media und Inocom GmbH</strong>:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://raben-apotheke-frankfurt.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="529" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-8-1030x529.jpg" alt="Apotheke Bsp. 8" class="wp-image-2046" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-8-1030x529.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-8-300x154.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-8-768x395.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-8-1536x789.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-8-1500x771.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-8-705x362.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-8.jpg 1824w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://main-kinzig-apotheken.de/taubengarten-apotheke/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="519" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-9-1030x519.jpg" alt="Apotheke Bsp. 9" class="wp-image-2047" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-9-1030x519.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-9-300x151.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-9-768x387.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-9-1536x773.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-9-1500x755.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-9-705x355.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-9.jpg 1861w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><br>…<strong>von Mauve Mailorder Software GmbH &amp; Co. KG</strong> („All-in-one-Lösung für Deutschlands Apotheken”):</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.hauptbahnhofapotheke.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="638" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-10-1030x638.jpg" alt="Apotheke Bsp. 10" class="wp-image-2048" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-10-1030x638.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-10-300x186.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-10-768x475.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-10-1500x929.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-10-705x436.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-10.jpg 1512w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">…<strong>von Staude GmbH</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.central-apotheke-leipzig.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="520" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-11-1030x520.jpg" alt="Apotheke Bsp. 11" class="wp-image-2049" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-11-1030x520.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-11-300x152.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-11-768x388.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-11-1536x776.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-11-1500x758.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-11-705x356.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-11.jpg 1857w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den <strong>Kooperationen</strong> fallen vor allem die <strong>„Linda”-Apotheken</strong> (gehören zum MVDA) durch ein einheitliches, allerdings veraltetes dreispaltiges Design auf:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.gruenhof-apotheke-frankfurt.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="658" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-12-1030x658.jpg" alt="Apotheke Bsp. 12" class="wp-image-2050" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-12-1030x658.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-12-300x192.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-12-768x491.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-12-705x450.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-12.jpg 1470w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.loewen-apotheke-maintal.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="668" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-13-1030x668.jpg" alt="Apotheke Bsp. 13" class="wp-image-2051" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-13-1030x668.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-13-300x194.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-13-768x498.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-13-705x457.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-13.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><p>Beispiele aus anderen Kooperationen, die aber kein einheitliches Design verwenden:</p></p>



<p class="wp-block-paragraph"><p>(PHARMA PRIVAT) <strong>WAVE</strong> (A-plus Service GmbH)</p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://ronneburg-apotheke.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="585" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-14-1030x585.jpg" alt="Apotheke Bsp. 14" class="wp-image-2052" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-14-1030x585.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-14-300x171.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-14-768x437.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-14-1536x873.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-14-1500x853.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-14-705x401.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-14.jpg 1645w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„gesund leben-Apotheken”</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.aeskulap-apotheke-frankfurt.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="586" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-15-1030x586.jpg" alt="Apotheke Bsp. 15" class="wp-image-2053" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-15-1030x586.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-15-300x171.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-15-768x437.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-15-1536x874.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-15-1500x853.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-15-705x401.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-15.jpg 1645w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.zeilapotheke.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="602" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-16-1030x602.jpg" alt="Apotheke Bsp. 16" class="wp-image-2054" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-16-1030x602.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-16-300x175.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-16-768x449.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-16-1536x897.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-16-1500x876.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-16-705x412.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-16.jpg 1601w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„mea &#8211; meine Apotheke”</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.schweizer-apotheke-frankfurt.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="582" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-17-1030x582.jpg" alt="Apotheke Bsp. 17" class="wp-image-2055" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-17-1030x582.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-17-300x169.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-17-768x434.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-17-1536x868.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-17-1500x847.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-17-705x398.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-17.jpg 1659w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.dieapotheke.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="570" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-18-1030x570.jpg" alt="Apotheke Bsp. 18" class="wp-image-2056" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-18-1030x570.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-18-300x166.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-18-768x425.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-18-1536x850.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-18-1500x830.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-18-705x390.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-18.jpg 1688w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.apotheke-bismarck.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="524" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-19-1030x524.jpg" alt="Apotheke Bsp. 19" class="wp-image-2057" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-19-1030x524.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-19-300x152.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-19-768x390.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-19-1536x781.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-19-1500x762.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-19-705x358.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-19.jpg 1812w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"> <strong>„Gesund ist bunt”-Apotheken</strong> (parmapharm Marktförderungs GmbH &amp; Co. KG zusammen mit Saltation GmbH)</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.apotheke-am-dellplatz.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="855" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-20-1030x855.jpg" alt="Apotheke Bsp. 20" class="wp-image-2058" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-20-1030x855.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-20-300x249.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-20-768x637.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-20-705x585.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-20.jpg 1127w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.apo-rostock.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1030" height="573" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-21-1030x573.jpg" alt="Apotheke Bsp. 21" class="wp-image-2059" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-21-1030x573.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-21-300x167.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-21-768x427.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-21-1536x854.jpg 1536w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-21-1500x834.jpg 1500w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-21-705x392.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Image-21.jpg 1681w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Allein die hier gezeigten, zufällig ausgewählten Webseiten im einzelnen zu besprechen, würde zu weit führen. Schon ein flüchtiger Blick verdeutlicht das verbreitete Einerlei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht wenige Seiten wirken unübersichtlich, sie sind <strong>überfrachtet mit zu vielen Details und Menüpunkten</strong>, teilweise störenden Logos (insgesamt gut zu sehen bei den Linda-Apotheken).</li>



<li>Der Aufbau der Seiten ist durch <strong>zu viele Standard-„Blöcke”</strong> geprägt, die auf die verwendeten Standard-Templates der (teilweise) oben genannten Anbieter zurückzuführen sind.</li>



<li>Allgemein wird <strong>zu wenig mit Bildern gearbeitet</strong>, und es werden <strong>zu viele Stock-Fotos</strong> verwendet. Häufig wird die Apotheke von innen und außen gezeigt; das ist nicht falsch, aber das Bild einer Apotheken-Inneneinrichtung mit zig Medikamenten im Regal ist austauschbar (tatsächlich sieht man diese Bilder auf vielen Apotheken-Webseiten) und wenig emotional.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluß: Was soll eine Apotheken-Webseite leisten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie soll</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>dem Leser Anhaltspunkte dafür liefern, <strong>was an der Apotheke besonders ist und wodurch sie sich von anderen unterscheidet</strong>.</li>



<li>die <strong>besonderen Services der Apotheke herausstellen</strong>, also keine nicht enden wollende Aufzählung von allem Möglichen.</li>



<li><strong>die Mitarbeiter/das Team mit professionellen Bildern und individuellen Beschreibungen vorstellen</strong>.</li>



<li>einen <strong>Beitrag zum „Employer Branding” oder &#8211; einfacher &#8211; zur Mitarbeiter- und Nachwuchsgewinnung leisten</strong> durch eine „Karriere”-Rubrik, die die verschiedenen Optionen vorstellt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem soll eine Apotheken-Webseite einen Beitrag dazu leisten, ein Image aufzubauen und zu transportieren, also Unterscheidungen, Differenzierungen, Positionierungen im Markt und in der Öffentlichkeit schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu muss <strong>die Apotheke als Dienstleister mit den Menschen, die dort arbeiten, im Zentrum stehen &#8211; nicht Medikamente und Gesundheitsthemen</strong>, die alle anderen auch haben. Diesem Anspruch können die verbreiteten Standard-Lösungen nicht gerecht werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/bei-apotheken-webseiten-ist-viel-luft-nach-oben/">Bei Apotheken-Webseiten ist viel Luft nach oben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gendergerechte Sprache: Die PR sollte Politische Korrektheit den Ideologen überlassen</title>
		<link>https://www.nmh-p.de/gendergerechte-sprache-die-pr-sollte-politische-korrektheit-den-ideologen-ueberlassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2020 15:03:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache und Text]]></category>
		<category><![CDATA[Binnen-I]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Gender-Sternchen]]></category>
		<category><![CDATA[gendergerechte Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Political Correctness]]></category>
		<category><![CDATA[Quotendeutsch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nmh-p.de/?p=1743</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das PR Journal berichtet in dieser Woche von einer aktuellen Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und der PR-Agentur Faktenkontor unter Pressestellen und PR-Agenturen aus Deutschland zum Umgang mit „gendergerechter Sprache“. „Fazit: Eine gendergerechte Sprache hat sich in der Branche noch nicht durchgesetzt“, heißt es in dem Bericht. Wenn es um Gendern in der professionellen Kommunikation [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/gendergerechte-sprache-die-pr-sollte-politische-korrektheit-den-ideologen-ueberlassen/">Gendergerechte Sprache: Die PR sollte Politische Korrektheit den Ideologen überlassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das PR Journal berichtet in dieser Woche von einer aktuellen <a href="https://pr-journal.de/nachrichten/branche/24986-keine-einheitliche-regelung-wie-die-pr-mit-gendergerechter-sprache-umgeht.html">Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und der PR-Agentur Faktenkontor unter Pressestellen und PR-Agenturen aus Deutschland zum Umgang mit „gendergerechter Sprache“</a>. „Fazit: Eine gendergerechte Sprache hat sich in der Branche noch nicht durchgesetzt“, heißt es in dem Bericht. Wenn es um Gendern in der professionellen Kommunikation gehe, gäbe es bei den meisten PR-Experten keine einheitliche Regelung. Sogleich fragt man sich, ob man das nun bedauern soll. Gleich danach kommt die Frage auf: Haben die eigentlich nichts Wichtigeres zu tun?</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="332" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Gendergerechte-Sprache.jpg" alt="" class="wp-image-1754" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Gendergerechte-Sprache.jpg 770w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Gendergerechte-Sprache-300x129.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Gendergerechte-Sprache-768x331.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Gendergerechte-Sprache-705x304.jpg 705w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: PR-Journal</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin hält mit 45 Prozent fast die Hälfte der Befragten eine gendergerechte Sprache für eher (29 Prozent) oder sehr wichtig (16 Prozent). 38 Prozent formulieren geschlechtsneutral („Mitarbeitende“, „Studierende“), 36 Prozent schreiben die männliche und weibliche Form aus („Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ oder „Studentinnen und Studenten“) und sage und schreibe 52 Prozent verwenden irgendwelche Zeichen- und besonderen Schreibweisen, um der Gendergerechtigkeit Genüge zu tun: 19 Prozent nutzen Klammern oder Schrägstriche („Mitarbeiter(in)“, „Mitarbeiter/in“), 18 Prozent verwenden das Binnen-I („MitarbeiterIn“), 14 Prozent das Gender-Sternchen („Mitarbeiter*in“) und 1 Prozent den Unterstrich („Mitarbeiter_in“). Ein Trauerspiel.</p>



<span id="more-1743"></span>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit Sprache das Denken begrenzen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Betrachten wir die Sprache ein wenig genauer. Sprache formt das Denken und die Weltsicht. Wie wichtig die Herrschaft über die Sprache ist, können wir von Humpty Dumpty aus Lewis Carrolls <em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alice_im_Wunderland">Alice im Wunderland</a></em> lernen. „Wenn ich ein Wort benutze“, so Humpty Dumpty, „hat es just die Bedeutung, die ich ihm gebe – nicht mehr und nicht weniger.“ Darauf entgegnet Alice: „Die Frage ist doch, ob du Wörtern so viele verschiedene Bedeutungen zuteilen kannst.“ Aber Humpty Dumpty meint: „Die Frage ist: Wer soll Herr darüber sein? – Das ist alles.“ Wer die Dinge benennt, gewinnt Macht über sie und die Menschen. Wer die Begriffe beherrscht, begrenzt das Denken. Wir erinnern uns an George Orwell, der in seinem Roman <em>1984 </em>den „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech">Neusprech</a>“ einführte. „Neusprech“ bezeichnet die vom herrschenden Regime vorgeschriebene, künstlich veränderte Sprache. Das Ziel dieser Sprachpolitik ist es, die Anzahl und das Bedeutungsspektrum der Wörter zu verringern, um die Kommunikation der Bevölkerung in enge, kontrollierte Bahnen zu lenken. Damit sollen sogenannte Gedankenverbrechen unmöglich werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quotendeutsch: die Sprache der Politischen Korrektheit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer künstlich veränderten Sprache haben wir es auch bei der Sprache der Political Correctness zu tun, zu der auch das unsägliche Quotendeutsch gehört. Tag für Tag sind wir davon umgeben, stören tun sich daran offensichtlich nur wenige. Geradezu manisch ist der Zwang, die Silben „in“ oder „innen“ überall dort anzufügen, wo der jeweils weibliche Teil gemeint ist. Die „Ärztin“, die „Beamtin“, die „Mitbürgerinnen“, bis hin zu dem sprachlichen Unsinn der „Mitgliederinnen“ (so redete einst die ehemalige Berliner Frauensenatorin Anne Klein die weiblichen Mitglieder des Berliner Senats an; und schon vor Jahren hielt es selbst der Deutsche Germanistenverband für erforderlich, ein Rundschreiben an die „Mitgliederinnen und Mitglieder“ zu adressieren, dabei heißt es doch schon „das“ Mitglied, als Neutrum, und „die“ Mitglieder, ein Femininum) – überall muss auch die weibliche Form erwähnt werden, will man sich nicht dem Verdacht der Diskriminierung aussetzen oder gar der Verteidigung der Kulturhegemonie des „weißen (eurozentrischen) heterosexuellen (phallokratischen, patriarchalischen) Mannes“ (D.E. Zimmer), der ultimativen Feindfigur der Political Correctness. Der ZEIT-Redakteur Dieter E. Zimmer hat diesen Unsinn schon 1996 in einem Artikel über <em>Die Sprache der Politischen Korrektheit</em> zurechtgerückt (ursprünglich: „<a href="http://www.d-e-zimmer.de/PDF/1996pcsprache.pdf">Leuchtbojen auf einem Ozean der Gutwilligkeit</a>“):</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Eine Stelle bleibender sprachlicher Verlegenheit entstand dort, wo sich die Ausgrenzungsfurcht mit einem anderen Aberglauben kreuzte, einer naiven Gleichsetzung von natürlichem und grammatischem Geschlecht. Niemals war in der Sprachgemeinschaft irgendein Zweifel daran aufgekommen, dass der Bürgersteig auch für Frauen da ist, dass ein Führerschein auch für Frauen gilt, dass in einem Nichtraucherabteil auch Frauen nicht rauchen sollen. Es galt nämlich seit altersher die Regel: Für Sammelbezeichnungen einzelner Gruppen, bei denen die Geschlechtszugehörigkeit so wenig interessiert wie andere Merkmale (Beruf, Alter, Größe, Haarfarbe und so weiter), wird die kürzere Grundform verwendet. Aus sprachhistorischen Gründen ist diese Form meist von maskulinem grammatischem Geschlecht, aber nicht immer: Geiseln, Seelen, Personen, Persönlichkeiten, Fach- und Führungskräfte sind Feminina, von denen sich gleichwohl nie ein Mann ausgegrenzt gefühlt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Generisch gebrauchte Substantive meinen beide Geschlechter, unabhängig von ihrem grammatischen Geschlecht: Dies war die allgemeine Übereinkunft. Als Sprachreformerinnen zu dem Schluß kamen, die maskulinen Formen schlössen die Frauen aus, war sie aufgekündigt. Von der Stunde an mussten es Paarformeln sein: Bürgerinnen und Bürger, Studentinnen und Studenten [die heute Studierende heißen; N.H.], Existenzgründerinnen und Existenzgründer … Keine Politikerin und kein Politiker kann heute auf sie verzichten. Er und sie stünden sofort als SexistIn da. Die universalistische Geschlechtsneutralität der alten generischen Begriffe befriedigt das Denken in Opfergruppen nicht mehr.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit Zimmer. Nochmal: Es gibt im Deutschen keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem grammatischen Genus und dem biologischen Genus. Interessiert das irgendwen? Nein! Stattdessen trifft man häufig &#8211; wie auch die jetzt von dpa und Faktenkontor erhobenen Zahlen belegen &#8211; auf diverse den Lesefluss und das Sprachbild störende Zeichen und Schreibweisen. Ob nun Gender-Sternchen, Schräg- und Unterstrich oder Binnen-I: Ich wüsste nicht, dass die deutsche Sprache Sternchen oder Großbuchstaben innerhalb eines Wortes zulässt. Das Binnen-I ist laut Dusini/Edlinger (In Anführungszeichen. Glanz und Elend der Political Correctness, Berlin 2012) das „Herzstück der Corporate Identity der Political Correctness“ (S. 268). Mit welchem Unfug wir es beim Quotendeutsch zu tun haben, kann man mit folgenden Beispiel auf die Spitze treiben: Beim Wort „Bürgermeisterkandidat“ müsste bei konsequenter Umsetzung – da es sowohl Bürgerinnen als auch Meisterinnen gibt – die geschlechtergerechte Form „BürgerInnenmeisterInnenkandidatIn“ lauten. Dreimal mit Binnen-I versteht sich (oder Sternchen oder, oder).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur mit solchen Ungetümen lässt sich der ganze Unsinn der in Sprache gegossenen Geschlechtergerechtigkeit belegen. Gleichzeitig fällt nämlich auf, dass die Frauen zwar gerne bei Professoren, Ärzten, Journalisten, Autoren, Lehrern und allen möglichen anderen positiv oder neutral besetzten Begriffen auf den weiblichen Plural Wert legen – nur seltsamerweise findet man diesen nie bei Mördern, Dieben, Terroristen oder sonstigen Verbrechern. Damit möchte man natürlich nichts zu tun haben, das ist reine Männersache. Auch die Folterknechtin, Faulpelzin oder Dickschädelin sind bislang noch nicht bekannt geworden. (vgl. Jörg Schönbohm: Politische Korrektheit. Das Schlachtfeld der Tugendwächter, 3. Aufl., Waltrop und Leipzig 2010)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gender Mainstreaming: feministische Sprachpolitik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei alldem geht es letztlich um feministische Sprachpolitik im Sinne des Gender Mainstreaming. Dieser Begriff bezeichnet die Initiative, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. In dem Buch <em>Schöner Denken. Wie man politisch unkorrekt ist </em>(Autoren sind Josef Joffe, Dirk Maxeiner, Michael Miersch und Henryk M. Broder) lesen wir unter dem Eintrag „Gender Mainstreaming”:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Neudeutsch für: es gibt keine Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein, nur gesellschaftliche Zuweisungen, die patriarchalische Machtinteressen widerspiegeln. In einer Handreichung gibt die Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD diese sprachlich korrekte Anweisung: ‚Es heißt nicht mehr: Frauen haben aufgrund ihres Geschlechts spezifische Interessen, sondern: Spezifische Interessen der Frauen sind Reflexe auf Lebensbedingungen, die Frauen qua Geschlecht zugewiesen werden.‘ Der Realitätsgehalt dieser Theorie lässt sich sehr schön im Kinderzimmer überprüfen, wo kleine Jungen die Barbies in Handfeuerwaffen umwidmen und kleine Mädchen zwei verschieden große Plastik-LKWs in ‚Mami-Truck und Baby-Truck‘ umbenennen. Das muss den Bälgern noch ausgetrieben werden.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Gender Mainstreaming ist Teil des Umerziehungsprogramms (siehe Orwell) im Namen der Geschlechtergerechtigkeit und gehört zu den mit Abstand nervigsten Erscheinungen der politischen Korrektheit. Gelegentlich könnte man wirklich verzweifeln angesichts dieses ganzen Unsinns, gäbe es da nicht immer wieder Stimmen, die zeigen, dass man als politisch Unkorrekter oder als jemand, der einfach nur „normales Deutsch“ sprechen und schreiben möchte, nicht allein ist. Zu diesen Stimmen zählt der Soziologe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Paris">Rainer Paris</a>. Er hat die in den letzten Jahrzehnten betriebene feministische Sprachpolitik und das von ihr initiierte Quotendeutsch als Paradefall für den Aufstieg und die Etablierung der Bescheuertheit beschrieben. Seinen wunderbaren Aufsatz <em>Bescheuertheit</em>, im Januar 2008 in der Zeitschrift Merkur erschienen (Merkur 62 (2008), H. 1, S. 1-9), empfehle ich mit allem Nachdruck. Bescheuertheit lässt sich laut Paris als eine Art Amalgam aus Verblendung, Verbohrtheit und Verbiesterung phänomenologisch bestimmen. Mit „potenzierter Verstiegenheit“ kämpft der Bescheuerte im Wege der Daueragitation für die Wahrheit seiner Ideologie und benennt in „moralischer Selbstüberhöhung“ fleißig „Schuldige, die er an den Pranger stellen und für alles verantwortlich machen kann“. (R. Paris)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Form der Bescheuertheit ist in Deutschland inzwischen weit verbreitet. Die PR-Branche und mit ihr alle professionellen Kommunikatoren sollten sich nicht vor den Karren der Gender-Ideologen spannen lassen. Es gibt wahrlich wichtigere Aufgaben. Immerhin: Laut dpa und Faktenkontor halten 53 Prozent der PR-Verantwortlichen die gendergerechte Sprache für eher (36 Prozent) oder völlig unwichtig (17 Prozent). Es ist also noch nicht alles verloren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/gendergerechte-sprache-die-pr-sollte-politische-korrektheit-den-ideologen-ueberlassen/">Gendergerechte Sprache: Die PR sollte Politische Korrektheit den Ideologen überlassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
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		<title>Beitrag zur Kanzleikommunikation erschienen</title>
		<link>https://www.nmh-p.de/beitrag-zur-kanzleikommunikation-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 10:18:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kanzleikommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Markenentwicklung für Kanzleien]]></category>
		<category><![CDATA[Recht 2030]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soeben erschienen: „Recht 2030 &#124; Legal Management in der digitalen Transformation”, hrsg. von Prof. Dr. Martin R. Schulz, LL.M. (Yale) und Dr. Anette Schunder-Hartung. Darin enthalten ist der Beitrag „Jenseits von ‚me too’ – Zur Kommunikation von Kanzleien” von Dr. Nicolai Hammersen und Marco Cabras, newskontor &#124; Agentur für Kommunikation. In der Verlagsankündigung heißt es [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/beitrag-zur-kanzleikommunikation-erschienen/">Beitrag zur Kanzleikommunikation erschienen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben erschienen: „<a href="https://shop.ruw.de/handbuecher/recht-2030,978-3-8005-0001-7.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Recht 2030 | Legal Management in der digitalen Transformation</a>”, hrsg. von Prof. Dr. Martin R. Schulz, LL.M. (Yale) und Dr. Anette Schunder-Hartung. Darin enthalten ist der Beitrag „Jenseits von ‚me too’ – Zur Kommunikation von Kanzleien” von Dr. Nicolai Hammersen und Marco Cabras, <a href="http://www.newskontor.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">newskontor | Agentur für Kommunikation</a>.<span id="more-1640"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1641" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Recht-2030-1.jpg" alt="" width="395" height="386" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Recht-2030-1.jpg 395w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Recht-2030-1-300x293.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Recht-2030-1-36x36.jpg 36w" sizes="(max-width: 395px) 100vw, 395px" />In der Verlagsankündigung heißt es zu dem Buch:</p>
<div class="description">
<div>
<div id="_mcePaste">
<p>„Die Zukunftsaussichten für Juristen ändern sich derzeit rapide; bloßes ‚Legal Tech’ wird auf dem Rechtsmarkt der Zukunft nicht genügen. Der digitale Umbruch zwingt auch die Rechtsbranche zu einer tiefgreifenden Transformation, denn Algorithmen und ‚künstliche Intelligenzen’ stellen zunehmend das Kerngeschäft infrage. Schon heute bescheinigt der IAB-Job-Futuromat der Bundesanstalt für Arbeit Wirtschaftsjuristen, aber auch vielen Fachanwälten nur noch eine ‚mittlere’ Unersetzlichkeit – keineswegs mehr eine hohe. Vor diesem Hintergrund müssen sich alle, die auch künftig noch teuren Rechtsrat an ihre Mandanten oder im Unternehmen ‚verkaufen’ wollen, neu erfinden.</p>
<p>Was das in der Praxis bedeutet, erörtern die Herausgeber zusammen mit über 30 Autorinnen und Autoren aus Sozietäten, Unternehmen und Hochschulen. Ihr Werk untersucht zunächst die interne Steuerung der digitalen Transformation in Kanzleien und Unternehmen, um sich dann den externen Wirkbereichen zuzuwenden. Das Prozess-, Wissens- und Innovationsmanagement kommt ebenso zur Sprache wie Datenschutz und IT-Security, Auswirkungen auf Nachwuchsgewinnung und Preisgestaltung, Akquisestrategien, <a href="https://www.nmh-p.de/wie-kanzleien-ihre-markenbekanntheit-steigern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Branding</a> und aktuelle Formen des Networking. Das Werk liefert erstmals eine umfassende Gesamtbetrachtung über die Zukunft juristischer Arbeit als solcher und lässt dabei die Praktiker zu Wort kommen.</p>
</div>
</div>
<p><strong>Zielgruppen</strong></p>
<p>Rechtsanwälte, Unternehmensjuristen (Rechtsabteilung, Einkauf, Vertrieb), Hochschullehrer, Studierende der Rechtswissenschaft, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, IT-Berater, Kreative</p>
<p><strong>Sachgebiete<br />
</strong></p>
<p>Legal Tech, Legal Management, Zukunft der Rechtsbranche, digitale Transformation, Prozessmanagement, Wissensmanagement, Innovationsmanagement, Datenschutz, IT-Security, Nachwuchsgewinnung, Preisgestaltung, Akquisestrategien, <a href="https://www.nmh-p.de/markenentwicklung-von-kanzleien/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Branding</a>, Networking, Smart Contracts, IT-Forensik, kapitalanlagerechtliche Massenverfahren”</p>
<p><a href="https://shop.ruw.de/buecher/zusatzdokumente/4783_schulz_schunder_inhaltsverzeichnis.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Inhaltsverzeichnis</a></p>
<p><a href="https://shop.ruw.de/buecher/zusatzdokumente/4783_schulz_schunder_vorwort.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorwort</a></p>
<p><a href="https://shop.ruw.de/buecher/zusatzdokumente/4783_schulz_schunder_leseprobe.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leseprobe</a></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/beitrag-zur-kanzleikommunikation-erschienen/">Beitrag zur Kanzleikommunikation erschienen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
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		<title>Abstimmungsschleifen und andere missliche PR-Aufgaben</title>
		<link>https://www.nmh-p.de/abstimmungsschleifen-und-andere-missliche-pr-aufgaben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2019 13:17:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Abstimmungsschleifen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfassaktionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Jeder kennt sie, keiner mag sie: Tätigkeiten, Themen und Notwendigkeiten, die Kommunikatoren den Alltag erschweren”, leitet die Zeitschrift „pressesprecher” einen Beitrag über den „Schwarzbrot-Faktor” in der Unternehmenskommunikation ein. Zwei davon möchte ich hier kurz aufgreifen. Da sind zunächst die Abstimmungsschleifen: In der Tat: Abstimmungsschleifen kennt tatsächlich jeder. Und mögen tut sie auch keiner. Gleichzeitig kommt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/abstimmungsschleifen-und-andere-missliche-pr-aufgaben/">Abstimmungsschleifen und andere missliche PR-Aufgaben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Jeder kennt sie, keiner mag sie: Tätigkeiten, Themen und Notwendigkeiten, die Kommunikatoren den Alltag erschweren”, leitet die Zeitschrift „<a href="https://www.pressesprecher.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pressesprecher</a>” einen <a href="https://www.pressesprecher.com/nachrichten/schwarzbrot-unliebsame-pflichten-der-pr-765538994" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beitrag über den „Schwarzbrot-Faktor” in der Unternehmenskommunikation</a> ein. Zwei davon möchte ich hier kurz aufgreifen.<span id="more-1598"></span></p>
<p>Da sind zunächst die Abstimmungsschleifen:</p>


<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="734" height="561" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/8-unliebsame-PR-Pflichten-1.png" alt="" class="wp-image-1599" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/8-unliebsame-PR-Pflichten-1.png 734w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/8-unliebsame-PR-Pflichten-1-300x229.png 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/8-unliebsame-PR-Pflichten-1-705x539.png 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/8-unliebsame-PR-Pflichten-1-450x344.png 450w" sizes="(max-width: 734px) 100vw, 734px" /></figure>


<p>In der Tat: Abstimmungsschleifen kennt tatsächlich jeder. Und mögen tut sie auch keiner. Gleichzeitig kommt keiner um sie herum. Das traurige an Abstimmungsschleifen ist: Am Ende ist nicht nur „nichts mehr, wie es war”. Am Ende ist die „finale Version” von was auch immer häufig deutlich schlechter als alles, was war, bevor die Schleifen gedreht wurden.</p>
<p>Die zweite unliebsame PR-Aufgabe, die ich aufgreifen möchte, ist die „Nachfassaktion”:</p>


<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="733" height="564" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/8-unliebsame-PR-Pflichten-2.png" alt="" class="wp-image-1600" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/8-unliebsame-PR-Pflichten-2.png 733w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/8-unliebsame-PR-Pflichten-2-300x231.png 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/8-unliebsame-PR-Pflichten-2-705x542.png 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/8-unliebsame-PR-Pflichten-2-450x346.png 450w" sizes="(max-width: 733px) 100vw, 733px" /></figure>


<p>Die Nachfassaktion ist nicht nur unliebsam, im Grunde gehört sie sich nicht. Das Hinterhertelefonieren bei Pressemeldungen gehört zu den <a href="https://www.nmh-p.de/dos-and-donts-gegenueber-der-presse/">PR-Tätigkeiten, von denen man in der Regel die Finger lassen sollte</a>. Leider gehört die Vorstellung, man müsse ja wohl nur mal richtig „nachfassen”, <a href="https://www.nmh-p.de/pr-erfolg-ist-mehr-als-platzierungen-in-printmedien/">um das Thema xy in der Presse zu „platzieren”</a>, zu den Evergreens von CEO-Irrtümern.</p>
<p>Zum Weiterlesen: <a href="https://www.pressesprecher.com/nachrichten/schwarzbrot-unliebsame-pflichten-der-pr-765538994" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die sechs weiteren unliebsamen PR-Pflichten&#8230;</a></p><p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/abstimmungsschleifen-und-andere-missliche-pr-aufgaben/">Abstimmungsschleifen und andere missliche PR-Aufgaben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
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		<title>Menschen vertrauen klassischen Medien mehr als Social Media</title>
		<link>https://www.nmh-p.de/menschen-vertrauen-klassischen-medien-mehr-als-social-media/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2019 21:23:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Edelman Trust Barometer]]></category>
		<category><![CDATA[klassische Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen in Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die internationale Kommunikationsagentur Edelman hat ihr aktuelles Trust Barometer 2019 veröffentlicht. Für die 19. Ausgabe des Vertrauensbarometers hat Edelman über 33.000 Menschen in 27 Märkten zu ihrem Vertrauen befragt. Interessant ist, dass traditionelle Medien hierzulande im Vertrauensranking weiterhin ganz oben stehen (68 Prozent). Die Ergebnisse zeigen deutlich: Klassische Medien hängen Social Media ab (32 Prozent). Diese hinsichtlich des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/menschen-vertrauen-klassischen-medien-mehr-als-social-media/">Menschen vertrauen klassischen Medien mehr als Social Media</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die internationale Kommunikationsagentur Edelman hat ihr aktuelles <a href="https://www.edelman.de/trust-2019/">Trust Barometer 2019</a> veröffentlicht. Für die 19. Ausgabe des Vertrauensbarometers hat Edelman über 33.000 Menschen in 27 Märkten zu ihrem Vertrauen befragt. Interessant ist, dass traditionelle Medien hierzulande im Vertrauensranking weiterhin ganz oben stehen (68 Prozent). Die Ergebnisse zeigen deutlich: Klassische Medien hängen Social Media ab (32 Prozent). Diese hinsichtlich des Vertrauens schwächere Bewertung der sozialen Medien ändert freilich nichts daran, dass <a href="https://www.nmh-p.de/pr-erfolg-ist-mehr-als-platzierungen-in-printmedien/">sie für die Unternehmenskommunikation von großer Bedeutung sind, zumal es, wie Kai Diekmann angemerkt hat, ein großes Publikum gibt, das nur noch digital erreichbar ist</a>.<span id="more-1321"></span></p>
<p><!--more--><span style="font-size: inherit;">„Die Spielregeln ändern sich aktuell, die Prinzipien guter Kommunikation bleiben. Entscheidend ist und bleibt nicht der Kanal, sondern der Absender. Die Menschen suchen Antworten, die Unternehmen und CEOs können sie geben“, sagt Ernst Primosch, CEO von Edelman in der DACH-Region. So sehen hierzulande 39 Prozent der Menschen CEOs als glaubwürdige Absender von Informationen – ein Anstieg von fünf Prozentpunkten. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei den Mitarbeitern. Für 56 Prozent der Befragten aus Deutschland sind Mitarbeiter eine der glaubwürdigsten Informationsquellen.</span></p>
<p>Nicht nur in Deutschland hängen traditionelle Medien Social Media in Sachen Vertrauen ab, sondern auch weltweit. Die folgende Grafik zeigt die internationalen Zahlen:</p>


<div class="wp-block-media-text alignwide"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="675" height="295" src="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Edelman-Trust-Barometer-2019_Low-Trust-in-Social-Media-1.jpg" alt="" class="wp-image-1325" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Edelman-Trust-Barometer-2019_Low-Trust-in-Social-Media-1.jpg 675w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Edelman-Trust-Barometer-2019_Low-Trust-in-Social-Media-1-300x131.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Edelman-Trust-Barometer-2019_Low-Trust-in-Social-Media-1-450x197.jpg 450w" sizes="(max-width: 675px) 100vw, 675px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"> „While people are using the&nbsp;tools available to them to educate&nbsp;themselves and amplify opinions&nbsp;and information, trust in social media&nbsp;as a source of information remains&nbsp;significantly lower than trust in&nbsp;traditional media sources&nbsp;in all regions of the world (Fig. 6).&nbsp;In the U.S. and Canada, there is a&nbsp;30-plus point difference (65 to 34)&nbsp;between trust in traditional and&nbsp;trust in social media. But people are&nbsp;encountering roadblocks in their&nbsp;quest for facts and understanding,&nbsp;with high concern about fake news.” (<a href="https://www.edelman.de/fileadmin/user_upload/2019_Edelman_Trust_Barometer__Executive_Summary.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Edelman, Trust Barometer 2019, Executive Summary (öffnet in neuem Tab)">Edelman, Trust Barometer 2019, Executive Summary</a>, S. 6)</p>
</div></div>


<p>Post Scriptum: In Zeiten, in denen <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/allensbach-ostdeutsche-mit-wenig-vertrauen-in-den-staat-16002605.html">Misstrauen gegenüber allen möglichen staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen weit verbreitet ist</a> (Paywall), hört man es gern, wenn Menschen den klassischen Medien überwiegend Vertrauen schenken. Der <a href="http://www.spiegel.de/thema/der_fall_claas_relotius/">Fall Claas Relotius</a> zeigt leider, dass dieses Vertrauen selbst von renommierten klassischen Medien enttäuscht werden kann.</p><p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/menschen-vertrauen-klassischen-medien-mehr-als-social-media/">Menschen vertrauen klassischen Medien mehr als Social Media</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
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		<title>PR-Erfolg ist mehr als „Platzierungen“ in Printmedien</title>
		<link>https://www.nmh-p.de/pr-erfolg-ist-mehr-als-platzierungen-in-printmedien/</link>
					<comments>https://www.nmh-p.de/pr-erfolg-ist-mehr-als-platzierungen-in-printmedien/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 18:40:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzungsverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Platzierungen]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Erfolg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nmh-p.de/?p=996</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nicht selten wird der Erfolg von PR-Aktivitäten anhand sogenannter „Platzierungen“ in Printmedien, am liebsten in F.A.Z., Handelsblatt &#38; Co. bewertet. Natürlich sind Veröffentlichungen in Printmedien grundsätzlich eine gute Sache. Aber sie sind nicht alles – und schon gar nicht immer die beste Lösung oder die mit dem höchsten Nutzen. Geht es um PR-Erfolg, dann sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/pr-erfolg-ist-mehr-als-platzierungen-in-printmedien/">PR-Erfolg ist mehr als „Platzierungen“ in Printmedien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht selten wird der Erfolg von PR-Aktivitäten anhand sogenannter „Platzierungen“ in Printmedien, am liebsten in F.A.Z., Handelsblatt &amp; Co. bewertet. Natürlich sind Veröffentlichungen in Printmedien grundsätzlich eine gute Sache. Aber sie sind nicht alles – und schon gar nicht immer die beste Lösung oder die mit dem höchsten Nutzen. Geht es um PR-Erfolg, dann sind in Zeiten eines deutlich veränderten #Mediennutzungsverhaltens Online-Kommunikationskanäle gegenüber Print schon längst als (mindestens) gleichwertig anzusehen.<span id="more-996"></span></p>
<hr>
<p>Es ist schon seltsam: Obwohl sich die Medien- und Kommunikationslandschaft in den zurückliegenden etwa 20 Jahren dramatisch verändert hat, messen nicht wenige Vorstände, CEOs und Geschäftsführer den Erfolg der PR-Aktivitäten in erster Linie an der Anzahl der Veröffentlichungen in den überregionalen Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazinen. Die Erwartung ist, möglichst oft in F.A.Z., Handelsblatt &amp; Co. zu erscheinen, wobei Erwähnungen und Zitate im redaktionellen Umfeld meist nicht reichen. Es sollten schon mehr oder weniger größere Artikel und auch Gastbeiträge sein.</p>
<p>Diese Erwartung übersieht (a) einen Grundsatz journalistischer Arbeit, zudem (b) wie sehr der rasante Anstieg der Internetnutzung und der Aufstieg von Social Media das Mediennutzungsverhalten der Menschen verändert haben und schätzt (c) den Nutzen von Print- und Online-Veröffentlichungen falsch ein.</p>
<p><a href="https://pr-journal.de/fragen-und-meinungen/autoren-beitraege-themen-der-zeit/20973-pr-erfolg-ist-mehr-als-platzierungen-in-printmedien.html">Weiterlesen&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/pr-erfolg-ist-mehr-als-platzierungen-in-printmedien/">PR-Erfolg ist mehr als „Platzierungen“ in Printmedien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Kanzleien ihre Markenbekanntheit steigern</title>
		<link>https://www.nmh-p.de/wie-kanzleien-ihre-markenbekanntheit-steigern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 10:15:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kanzleikommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Markenmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Markenentwicklung für Kanzleien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nmh-p.de/?p=989</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Wettbewerb der Kanzleien ist (auch) ein Kommunikationswettbewerb. Da es viele Kanzleien gibt, die von sich behaupten dürfen, hervorragende Arbeit zu leisten, umfassenden Service, internationale Expertise usw. zu bieten, erhält die geschickte Kanzleikommunikation dieses Umstandes besonderes Gewicht. Markenbekanntheit wird damit zu einer Frage von „communicate or die“. Kürzlich las ich ein Interview mit dem für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/wie-kanzleien-ihre-markenbekanntheit-steigern/">Wie Kanzleien ihre Markenbekanntheit steigern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wettbewerb der Kanzleien ist (auch) ein Kommunikationswettbewerb. Da es viele Kanzleien gibt, die von sich behaupten dürfen, hervorragende Arbeit zu leisten, umfassenden Service, internationale Expertise usw. zu bieten, erhält die geschickte Kanzleikommunikation dieses Umstandes besonderes Gewicht. Markenbekanntheit wird damit zu einer Frage von „communicate or die“.<span id="more-989"></span></p>
<hr />
<p>Kürzlich las ich ein Interview mit dem für Deutschland verantwortlichen Partner einer internationalen Anwaltssozietät. Darin gibt es eine Aussage zum Wachstumsplan der Kanzlei für die kommenden Jahre. Die Interviewerin entgegnet, die Aufgabe sei „kein leichtes Unterfangen“, da die Kanzlei „als Marke noch nicht so bekannt“ sei.</p>
<p>Markenbekanntheit ist ein Kommunikationsthema. <em>(An dieser Stelle wird vorausgesetzt, dass eine Kanzlei überhaupt eine Marke entwickelt hat. Worum es dabei geht und wie man es macht, </em><a href="http://www.nmh-p.de/markenentwicklung-von-kanzleien/" target="_blank" rel="nofollow noopener"><em>habe ich an anderer Stelle beschrieben</em></a><em>.) </em>Für Kanzleien (und vergleichbare Dienstleistungsbranchen) ist das keine leichte Aufgabe, denn der Markt der „Großkanzleien“ sieht ungefähr so aus, wie die Glasmurmeln auf dem obigen Bild: sehr viele Wettbewerber, durchaus mit Unterscheidungen, insgesamt sind sich alle aber doch recht ähnlich.</p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/pulse/wie-kanzleien-ihre-markenbekanntheit-steigern-dr-nicolai-hammersen/">Weiterlesen&#8230;</a></p>
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		<title>„Ein Großteil der öffentlichen Kommunikation wirkt und funktioniert wie Marketing”</title>
		<link>https://www.nmh-p.de/ein-grossteil-der-oeffentlichen-kommunikation-wirkt-und-funktioniert-wie-marketing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2017 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeitsökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Franck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1998 erklärte Georg Franck in seinem Buch Ökonomie der Aufmerksamkeit den Zusammenhalt der Gesellschaft über den Austausch und die Bewirtschaftung von Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeitsökonomie, schreibt Wikipedia, sei ein Konzept der Informationsökonomie, das die Aufmerksamkeit von Menschen als knappes Gut betrachtet, und ökonomische Theorien zur Erklärung von menschlichen Verhaltensweisen und Thesen der Informationsökonomie verwendet. „Mit der zunehmenden Vernetzung und den Neuen Medien sinken die Kosten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1998 erklärte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Franck" target="_blank" rel="noopener">Georg Franck</a> in seinem Buch <a href="https://www.amazon.de/%C3%96konomie-Aufmerksamkeit-Entwurf-Georg-Franck/dp/3446193480/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1547667134&amp;sr=8-1&amp;keywords=%C3%B6konomie+der+aufmerksamkeit" target="_blank" rel="noopener"><em>Ökonomie der Aufmerksamkeit </em></a>den Zusammenhalt der Gesellschaft über den Austausch und die Bewirtschaftung von Aufmerksamkeit. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96konomie_der_Aufmerksamkeit" target="_blank" rel="noopener">Aufmerksamkeitsökonomie</a>, schreibt Wikipedia, sei ein Konzept der Informationsökonomie, das die Aufmerksamkeit von Menschen als knappes Gut betrachtet, und ökonomische Theorien zur Erklärung von menschlichen Verhaltensweisen und Thesen der Informationsökonomie verwendet. „Mit der zunehmenden Vernetzung und den Neuen Medien sinken die Kosten für Information und Unterhaltung immer weiter. Begrenzend ist nicht mehr der Zugang, sondern die Aufmerksamkeit. Sie ist knappe Ressource, begehrtes Einkommen, ökonomisches Kapital und soziale Währung zugleich.” Um den Anteil ihres Unternehmens, ihrer Organisation, ihres CEOs etc. an dieser knappen Ressource ringen die Kommunikatoren seit jeher.<span id="more-1272"></span></p>
<p><!--more-->In einem Schwerpunkt Marketing hat sich <em>brand eins</em> im Februar 2017 mit dem Kampf um Aufmerksamkeit und seinen Folgen beschäftigt. In einem Interview sagt Georg Franck knapp zwanzig Jahre nach der Veröffentlichung von <em>Ökonomie der Aufmerksamkeit</em>: „Ökonomisch betrachtet, sticht Aufmerksamkeit (&#8230;) durch ihre Knappheit hervor. Die Menge der Eindrücke, die meine Aufmerksamkeit wollen, ist größer als meine Kapazität. (&#8230;) Je größer die Menge der Möglichkeiten, diese begrenzte Ressource Aufmerksamkeit zu verwenden, desto knapper ist sie.” Das habe der <a href="https://www.nmh-p.de/aufmerksamkeitsoekonomie/">Wirtschaftsnobelpreisträger Herbert Simon schon in den 1970er Jahren beschrieben</a>: „‚A society that is information-rich is attention-poor.’” Heute gehe es in der Ökonomie der Aufmerksamkeit nur noch um Traffic. „Große Agenturen machen nichts anderes, als zu beobachten, welche Webseiten gerade eine hohe Wachstumsrate an Zugriffen haben. Es zählt nur das Ausnutzen dieser Fluktuation. Es geht ganz sicher nicht um Substanzwerte oder Inhalte, es geht nicht einmal um Information. Der Content ist nur Mittel zum Zweck, Aufmerksamkeit für Werbung einzutreiben.” Gefragt, ob es also bei der Kommunikation immer weniger darum gehe, Information zu übermitteln, antwortet Franck: „Ein Großteil der öffentlichen Kommunikation wirkt und funktioniert wie Marketing, egal ob Politiker oder ob Fußballer interviewt werden. Das ist durchformatiert, alle achten auf ihr ‚Wording’, ein Begriff, der in den vergangenen Jahren eine große Karriere gemacht hat.”</p>
<ul>
<li><a href="https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2017/marketing/wir-erleben-einen-emotionalen-klimawandel" target="_blank" rel="noopener">„Wir erleben einen emotionalen Wandel” – Interview mit Georg Franck</a></li>
</ul>
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		<title>Markenmanagement für Führungskräfte</title>
		<link>https://www.nmh-p.de/markenmanagement-fuer-fuehrungskraefte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2015 17:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CEO-Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Markenmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Impression Management]]></category>
		<category><![CDATA[Leitbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsmarke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland waren im Jahr 2010 hochgerechnet insgesamt knapp 4 Millionen angestellte Führungskräfte in der Privatwirtschaft tätig (Quelle: DIW, Führungskräfte-Monitor 2012). Gemeint sind hier sowohl Personen in Leitungsfunktionen als auch Beschäftigte in hochqualifizierten Tätigkeiten. Der Wettbewerb unter ihnen ist naturgemäß hoch. Das gilt nicht nur „on the job“, also für alle, die aktuell eine Führungsaufgabe [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland waren im Jahr 2010 hochgerechnet insgesamt knapp 4 Millionen angestellte Führungskräfte in der Privatwirtschaft tätig (Quelle: DIW, <a title="DIW: Führungskräfte-Monitor 2012" href="http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.407592.de/diwkompakt_2012-065.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Führungskräfte-Monitor 2012</a>). Gemeint sind hier sowohl Personen in Leitungsfunktionen als auch Beschäftigte in hochqualifizierten Tätigkeiten. Der Wettbewerb unter ihnen ist naturgemäß hoch. Das gilt nicht nur „on the job“, also für alle, die aktuell eine Führungsaufgabe in einem Unternehmen bekleiden, sondern auch für alle, die „in between“ sind, also gerade eine neue Aufgabe suchen. Keineswegs nur, aber besonders in Phasen der Neuorientierung kommt es darauf an, sich durch eine wirksame Positionierung vom Wettbewerb zu differenzieren. Leider gelingt dies häufig nur unzureichend. Werfen wir dazu einen Blick in typische Lebensläufe von Führungskräften.<span id="more-971"></span></p>
<h5>Die Crux mit den Lebensläufen</h5>
<p>Aus den typischen CVs von Führungskräften erfährt der Leser viel darüber,</p>
<ul>
<li>wo die Person gearbeitet hat. In der Regel sind es <span style="color: #006699;">„führende“</span> Unternehmen, <span style="color: #006699;">„international“</span>, nicht selten <span style="color: #006699;">„global“</span>, <span style="color: #006699;">„weltweit agierend“</span> oder auch <span style="color: #006699;">„Blue Chips“</span>. Die Teams <span style="color: #006699;">„multikulturell“</span>, <span style="color: #006699;">„interdisziplinär“</span> etc.</li>
<li>welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vorhanden sind. Ganz überwiegend sind diese <span style="color: #006699;">„umfassend“</span>, <span style="color: #006699;">„breit“</span>, <span style="color: #006699;">„tiefgehend“</span>, <span style="color: #006699;">„interkulturell“</span>, <span style="color: #006699;">„ausgeprägt“</span>, <span style="color: #006699;">„nachweislich“</span>, <span style="color: #006699;">„analytisch“</span>, <span style="color: #006699;">„unternehmerisch“</span> etc.</li>
<li>welche Erfahrungen und Erfolge zu Buche stehen. Erfahrungen sind in der Regel <span style="color: #006699;">„mehrjährig“</span>, <span style="color: #006699;">„weitreichend“</span>, <span style="color: #006699;">„umfassend“</span> oder <span style="color: #006699;">„international“</span>; Erfolge <span style="color: #006699;">„nachweisbar“</span>, <span style="color: #006699;">„messbar“</span>, <span style="color: #006699;">„nachhaltig“</span>, <span style="color: #006699;">„signifikant“</span> etc.</li>
</ul>
<p>Diese drei Aspekte bilden den Schwerpunkt. Und sie sind natürlich vollkommen in Ordnung, ja sogar notwendig. Nicht selten bewegen sich die Beschreibungen allerdings auch im Rahmen des Erwartbaren.</p>
<p>Beschreibung zum „Profil“ oder zu den „Kompetenzen“ gehen selten über attributive Zuschreibungen hinaus, wie etwa die folgenden:</p>
<ul>
<li>Von Person A erfahren wir, dass sie „<span style="color: #006699;">unternehmerisch</span>“, „<span style="color: #006699;">durchsetzungsfähig</span>“ und „<span style="color: #006699;">verhandlungsstark</span>“ ist. Attribute, die für eine gestandene Führungskraft nicht unbedingt „unique“ sind.</li>
<li>Person B verfügt über eine „<span style="color: #006699;">klare strategische Orientierung</span>“ und eine „<span style="color: #006699;">unternehmensübergreifende Denkweise</span>“. Es bleibt dem Leser überlassen, sich vorzustellen, was damit jeweils gemeint ist.</li>
<li>Person C hat eine „<span style="color: #006699;">hohe Passion für Marken und Business-Strategie</span>“ und besitzt die „<span style="color: #006699;">Fähigkeit, Menschen für eine neue Vision zu begeistern</span>“. Beides auch eher generische Aussagen.</li>
<li>Person D wirft die <span style="color: #006699;">„Kompetenz zur Wahrnehmung von Kundenwünschen und Umsetzung im Unternehmen“</span> in die Waagschale. Die „Wahrnehmung“ von Kundenwünschen und deren „Umsetzung“ im Unternehmen dürfte allerdings zu den betriebswirtschaftlichen Basiserfordernissen buchstäblich jeder Unternehmung gehören.</li>
</ul>
<p>Alles in allem erfährt man in den CVs recht wenig darüber, wer die Person eigentlich ist, wie sie ist, wie sie „tickt“, über welche Eigenschaften sie verfügt, wofür sie lebt, sich begeistern kann, wofür sie steht – und wofür nicht. Kurz: Man erfährt wenig bis nichts über Zwecke, Absichten, Beweggründe, Überzeugungen.</p>
<h5>Orientierung durch Persönlichkeitsmarke</h5>
<p>Was fehlt ist eine (Persönlichkeits-)Marke, ein „Personal Brand“. Aber was leisten Marken eigentlich? (Vgl. zum folgenden J. Häusler: Marken im öffentlichen Diskurs, in: Zerfaß/Piwinger (Hg.): Handbuch Unternehmenskommunikation, 2. Auflage, Wiesbaden 2014, S. 396ff.)</p>
<p>Marken <span style="color: #006699;">prägen Konsumentenverhalten</span>, im Falle von „Personal Brands“ also beispielsweise das Verhalten derjenigen, die in Unternehmen Personalentscheidungen treffen.</p>
<ol>
<li>Für Entscheider erbringen sie bedeutende Leistungen unter den aktuellen Bedingungen intransparenter (Personal-)Märkte, vielfältigster (Personal-)Angebote und einer durchaus nicht geringen Austauschbarkeit dieser Angebote.</li>
<li>Auch im Personalmarkt helfen Marken, dem „paradox of choice“ (B. Schwartz 2004) zu trotzen. Persönlichkeitsmarken sorgen dafür, dass sich Entscheider im Angebotsdschungel orientieren können, dass sie bestimmten (Personal-)Angeboten vertrauen können, und dass sie sich letztlich auch mit bestimmten Angeboten identifizieren können. Persönlichkeitsmarken orientieren Entscheider. Entscheider vertrauen Persönlichkeitsmarken. Und Entscheider identifizieren sich vereinzelt mit Persönlichkeitsmarken.</li>
</ol>
<p>Marken <span style="color: #006699;">stärken die persönliche Wettbewerbsfähigkeit</span>.</p>
<ol>
<li>Persönlichkeitsmarken helfen den Markenbesitzern, in den jeweiligen (Personal-)Märkten besser gehört zu werden. Eine starke Marke ermöglicht kommunikative Effizienz- und Effektivitätssteigerungen.</li>
<li>Starke Persönlichkeitsmarken sorgen dafür, dass ihre zentralen Versprechungen von den relevanten Zielgruppen (hier: Vorstände, Geschäftsführer, HR-Manager, Personalberater etc.) auch verstanden werden. So eröffnen sie Chancen, neue „Märkte“ zu erobern.</li>
<li>Starke Persönlichkeitsmarken sind in den Köpfen ihrer Zielgruppen so verankert, dass sie präsent bleiben auch dann, wenn sie gerade keine Kommunikationsaktivitäten unternehmen.</li>
</ol>
<h5>Wie eine Persönlichkeitsmarke entsteht</h5>
<p>Klaus Birkigt, Marinus M. Stadler und Hans Joachim Funck sind in ihrem zum Klassiker avancierten Buch <em>Corporate Identity – Grundlagen, Funktionen, Fallbeispiele</em> (ursprünglich in 1980er Jahren erschienen erlebte es bis zum Jahr 2002 elf Auflagen) von der Grundannahme ausgegangen, dass wir Unternehmen nicht anders wahrnehmen als Menschen. Menschen beurteilen wir nach ihrem Verhalten (Taten), nach ihren Aussagen (Worte) und nach ihrem Aussehen (Erscheinung). Indem eine Unternehmenspersönlichkeit (Herkunft, Hintergrund, Charakter und Temperament sowie Bedingungen, Ziele, Werte und Kompetenzen eines Unternehmens oder einer Marke) auf die drei Handlungsfelder Unternehmensverhalten, Unternehmenskommunikation und Unternehmenserscheinungsbild übertragen und über sie transportiert wird, entsteht eine Corporate Identity, die bei den Betrachtern ein Corporate Image erzeugt:</p>
<p><figure id="attachment_973" aria-describedby="caption-attachment-973" style="width: 1030px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-973" src="http://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Corporate-Identity-1030x700.png" alt="CI-Modell nach Birkigt/Stadler/Funk" width="1030" height="700" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Corporate-Identity-1030x700.png 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Corporate-Identity-300x204.png 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Corporate-Identity-768x522.png 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Corporate-Identity-705x479.png 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Corporate-Identity-450x306.png 450w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Corporate-Identity.png 1300w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /><figcaption id="caption-attachment-973" class="wp-caption-text">CI-Modell nach Birkigt/Stadler/Funk</figcaption></figure></p>
<p>Dieses Modell lässt sich natürlich auf seinen Ursprung – die Wahrnehmung und Beurteilung von Menschen – übertragen. Hierzu lässt man jeweils den Wortbestandteil „Unternehmens” weg und ersetzt „Corporate” durch „Personal”. In Anlehnung an die Definition einer Corporate Identity durch Birkigt/Stadler/Funck wäre eine Personal Identity sodann wie folgt zu definieren:</p>
<blockquote><p>Personal Identity ist die strategisch geplante und operativ eingesetzte Selbstdarstellung und Verhaltensweise einer Person auf Basis einer langfristigen Zielsetzung, einer festgelegten Philosophie (Werte, Normen) und eines definierten (Soll-) Images mit dem Willen, alle Handlungsinstrumente der Person (Verhalten, Aussagen, Erscheinung) in einheitlichem Rahmen zur Darstellung zu bringen.</p></blockquote>
<p>Das grundlegende Fundament für eine solche Personal Identity ist ein Leitbild.</p>
<p>Für die Entwicklung eines Leitbildes und damit für die Entwicklung einer Persönlichkeitsmarke lässt sich das von Klaus Schmidt (2003) entwickelte holistische Markenmodell adaptieren. Die folgende Abbildung zeigt die Dimensionen, aus denen eine personale Identität besteht:</p>
<p><figure id="attachment_975" aria-describedby="caption-attachment-975" style="width: 1030px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-975" src="http://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Holistisches-Markenmodell_Persönlichkeitsmarke-1030x560.jpg" alt="Das holistische Markenmodell (links) und sein „Kern“ (rechts) [für Persönlichkeitsmarken adaptiert nach K. Schmidt 2003; Copyright NM Hammersen &amp; Partner]" width="1030" height="560" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Holistisches-Markenmodell_Persönlichkeitsmarke-1030x560.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Holistisches-Markenmodell_Persönlichkeitsmarke-300x163.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Holistisches-Markenmodell_Persönlichkeitsmarke-768x418.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Holistisches-Markenmodell_Persönlichkeitsmarke-705x383.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Holistisches-Markenmodell_Persönlichkeitsmarke-450x245.jpg 450w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Holistisches-Markenmodell_Persönlichkeitsmarke.jpg 1328w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /><figcaption id="caption-attachment-975" class="wp-caption-text">Das holistische Markenmodell (links) und sein „Kern“ (rechts) [für Persönlichkeitsmarken adaptiert nach K. Schmidt 2003; Copyright NM Hammersen &amp; Partner]</figcaption></figure>Die holistische Positionierung bildet den Kern des holistischen Markenmodells. Sie wird von sechs Dimensionen beeinflusst und beeinflusst diese ebenfalls. Details zu den sechs Dimensionen werden mit Hilfe eines Fragenkatalogs systematisch erarbeitet. Die auf diesem Wege gesammelten Inhalte werden am Ende zu einem Leitbild im erweiterten Sinne verdichtet. „Im erweiterten Sinne“, weil dieses Leitbild neben den „klassischen“ Inhalten Vision, Mission, Werte auch die Differenzierungsfaktoren sowie Markennutzen und Markenversprechen enthält.</p>
<p><figure id="attachment_976" aria-describedby="caption-attachment-976" style="width: 1030px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-976" src="http://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Leitbild_Persönlichkeitsmarke-1030x609.jpg" alt="Das Ergebnis: ein ganzheitliches Leitbild (im erweiterten Sinne) [Copyright NM Hammersen &amp; Partner]" width="1030" height="609" srcset="https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Leitbild_Persönlichkeitsmarke-1030x609.jpg 1030w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Leitbild_Persönlichkeitsmarke-300x177.jpg 300w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Leitbild_Persönlichkeitsmarke-768x454.jpg 768w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Leitbild_Persönlichkeitsmarke-705x417.jpg 705w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Leitbild_Persönlichkeitsmarke-450x266.jpg 450w, https://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Leitbild_Persönlichkeitsmarke.jpg 1311w" sizes="(max-width: 1030px) 100vw, 1030px" /><figcaption id="caption-attachment-976" class="wp-caption-text">Das Ergebnis: ein ganzheitliches Leitbild (im erweiterten Sinne) [Copyright NM Hammersen &amp; Partner]</figcaption></figure>Ein solches Leitbild</p>
<ul>
<li>entwirft ein „realistisches Idealbild“ der Person und sorgt damit für einen klaren Kompass nach innen;</li>
<li>arbeitet die Konturen der Person klar heraus und sorgt damit für die Profilierung der Identität;</li>
<li>macht deutlich, wofür die Person steht (und wofür nicht) und sorgt damit für die Imagebildung nach außen;</li>
<li>verbessert mit all dem wesentlich die Differenzierung von Wettbewerbern und</li>
<li>gibt Entscheidern in Unternehmen jenseits der üblichen Erfahrungs- und Kompetenzbeschreibungen (s.o.) wichtige zusätzliche Hinweise an die Hand.</li>
</ul>
<p>Das Leitbild bildet die strategische Plattform für das <a title="Wiki Impression Management" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Impression-Management" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Impression Management</a>, die bewusste oder unbewusste Steuerung des Eindrucks, den Führungskräfte als Person auf andere machen (wollen). Das Leitbild liefert die argumentativen Muster für die Selbstkonzepte oder Selbstbeschreibungen der Betroffenen – seien diese schriftlich, mündlich oder in anderer Weise. Beispielsweise fließen sie ein in</p>
<ul>
<li>das persönliche Erscheinungsbild (Personal Design);</li>
<li>den Lebenslauf und ggf. weitere Schriftstücke;</li>
<li>Social-Media-Profile (soweit vorhanden);</li>
<li>eine individuelle Webseite („Online-CV“, soweit vorhanden);</li>
<li>das „Argumentarium“ für persönliche Gespräche.</li>
</ul>
<p>Nach Vazrik Bazil sind die Selbstkonzepte oder Selbstbeschreibungen Antworten auf die von jedem Menschen selbst gestellte Kernfrage: „Wie will ich von anderen wahrgenommen werden?“ (vgl. V. Bazil 2005) Aber nicht nur das. Sie liefern auch Antworten auf die Fragen: Wer und wie bin ich? Wofür stehe ich? Wie unterscheide ich mich von anderen? Welchen Wertbeitrag leiste ich? Wesentliche Fragen, auf die Führungskräfte klare Antworten finden müssen – nicht nur in Zeiten, in denen sie „in between“ sind.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Woran zu erinnern ist: Dos and Don&#8217;ts gegenüber der Presse</title>
		<link>https://www.nmh-p.de/dos-and-donts-gegenueber-der-presse/</link>
					<comments>https://www.nmh-p.de/dos-and-donts-gegenueber-der-presse/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Nicolai Hammersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2014 17:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Dos and Don'ts der Pressearbeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nmh-p.de/?p=967</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über die „Dos and Don&#8217;ts” der Pressearbeit ist nun wirklich schon viel geschrieben worden. Um so mehr verwundert es, dass es offensichtlich immer wieder erforderlich ist, die Handelnden daran zu erinnern, was geht – und vor allem, was nicht geht. „Das müssen wir nur in die Medien lancieren” Beharrlich hält sich bei vielen die Vorstellung, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/dos-and-donts-gegenueber-der-presse/">Woran zu erinnern ist: Dos and Don&#8217;ts gegenüber der Presse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über die <a href="http://www.nmh-p.de/wp-content/uploads/Tödtmann-Claudia_Dos-and-Donts-gegenüber-der-Presse-2008.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Dos and Don&#8217;ts” der Pressearbeit</a> ist nun wirklich schon viel geschrieben worden. Um so mehr verwundert es, dass es offensichtlich immer wieder erforderlich ist, die Handelnden daran zu erinnern, was geht – und vor allem, was nicht geht.</p>
<h5>„Das müssen wir nur in die Medien lancieren”</h5>
<p>Beharrlich hält sich bei vielen die Vorstellung, sie könnten mal eben ein ihnen wichtiges Thema „in die Medien lancieren”. Ob das Thema auch für andere relevant ist, wird schon gar nicht gefragt. Hauptsache, es wird „lanciert”. Nötig dazu seien ja „nur” Kontakte zu ganz vielen Journalisten. In Wahrheit wird in den Medien überhaupt nichts „lanciert”. Und wer meint, das Ganze sei eine Frage vieler Kontakte, hat nicht verstanden, wie Medien und Redaktionen funktionieren. Sie haben das Leserinteresse im Auge und müssen relevante Neuigkeiten und nutzwertige Informationen liefern. Wer hierzu einen seriösen Beitrag leisten kann, hat eine realistische Chance, mit Journalisten ins Gespräch zu kommen. Wer dagegen nur dünne PR-Soßen anrührt, die noch dazu mit nervigen Verhaltensweisen aufgetischt werden, kann auch noch so viele Medienkontakte (angeblich) haben – die Veröffentlichungschance ist gleich Null.<span id="more-967"></span></p>
<h5>„S%#t PR People Do That Journalists Hate”</h5>
<p><a title="HubSpot" href="http://www.hubspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HubSpot</a>, nach eigenen Angaben „<span class="description notranslate"> the world’s #1 inbound marketing software platform”, hat eine kurzweilige Präsentation zum Thema </span>„S%#t PR People Do That Journalists Hate” <span class="description notranslate">ins Netz gestellt.</span></p>
<p><iframe style="border: 1px solid #CCC; border-width: 1px; margin-bottom: 5px; max-width: 100%;" src="//www.slideshare.net/slideshow/embed_code/key/HaAsCWYYcmSGdE" width="595" height="485" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen"> </iframe></p>
<p>Auch die hier wiedergegebenen Ergebnisse einer Umfrage unter US-Journalisten bringen wieder die Klassiker der journalistischen Negativ-Liste: Nachfragen, ob das selbst versandte E-Mail angekommen ist; Nachfassen – insbesondere telefonisches Nachfassen –, ob und gegebenenfalls wann das eigene Thema gebracht wird; überhaupt penetrante Telefonate, die wenig mehr vermitteln, als dass man sich und sein Thema für den Nabel der Welt hält; Einmischung in redaktionelle Entscheidungen, etwa weil man den Text „gegenlesen” möchte – und dergleichen mehr. Man täusche sich da nicht: Was hier von Journalisten jenseits des Atlantiks kritisiert wird, ist exakt auf die hiesigen Verhältnisse übertragbar.</p>
<h5>„They&#8217;re all publishers now”</h5>
<p>Wie man es besser machen kann, fassen die Autoren der Präsentation in vier abschließenden Empfehlungen zusammen:</p>
<ul>
<li><strong>„Go beyond Google”</strong>: Mal schnell zu googeln, welcher Journalist über was geschrieben hat, und diese dann mit seinem PR-Gedöns auf den Wecker zu gehen („Habe gesehen, dass Sie über X geschrieben haben; da müsste Sie doch auch Y interessieren.”), greift viel zu kurz.</li>
<li><strong>„Put down the phone”</strong>: Telefon nur bei den Journalisten, die man wirklich besser kennt (das dürften wenige sein). Ansonsten Finger weg vom Telefon und vor allem: Keine Nachfrage-/Nachfassaktionen!</li>
<li><strong>„Don&#8217;t act desperate”</strong>: Wer glaubt, seiner Sache mit Versalien, Ausrufungszeichen und High-Priority-E-Mails zu nützen, tut genau das Gegenteil.</li>
<li><strong>„Be prepared”</strong>: Material vollständig und zeitgerecht liefern, so dass Journalisten ausreichend Zeit bleibt zu reagieren.</li>
</ul>
<p>Zu guter Letzt kann man sich nur dem Wunsch eines der interviewten Journalisten, Curt Woodward, anschließen: „I honestly can&#8217;t wait for the day when companies realizes that they&#8217;re all publishers now, and just publish what they want to put out there rather than trying to pay someone to ‚place’ a story.”</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.nmh-p.de/dos-and-donts-gegenueber-der-presse/">Woran zu erinnern ist: Dos and Don&#8217;ts gegenüber der Presse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.nmh-p.de">NM Hammersen und Partner</a>.</p>
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